Rechenschaftsbericht des Vorstands

Bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim konnte Vorsitzender Hans Wiesnet die weitere Zusammenarbeit mit Spielertrainer Florian Ruder über die laufende Saison hinaus verkünden. Wiesnet berichtete außerdem von acht Sitzungen des Vereinsausschusses, in denen Aktivitäten, Spielbetrieb und Investitionen besprochen wurden. 15 Mitgliedern wurde zu runden Geburtstagen gratuliert. Dazu besuchten Abordnungen Spielgruppentagungen, eine Kreistagssitzung des Bayerischen Fußballverbands und ein Ehrenamtstreffen. Die ausgebildete Übungsleiterin Sandra Pittner veranstaltete über knapp drei Monate ein FCV-Outdoor-Training mit über 20 Teilnehmern.

Viele Veranstaltungen sorgten dafür, dass die freie Finanzspanne für Investitionen Jahr für Jahr größer werde, merkte der Vorsitzende an. Dabei erinnerte er an den Kinderfasching, den alljährlichen Preisschafkopf, das „Summer-Opening“ mit Fußballturnier für Hobby-Teams, den sehr gut besuchten Wein- und Tapas-Abend sowie insbesondere die fünftägige Kirchweih. Zudem wurde das Sportheim genutzt für Jagd-, Fisch- oder Gansbrustessen, zwei Versammlungen der IG Metall, Geburtstagsfeiern und Leichtrunke.

Hauptsächlich mit diesen Einnahmen habe der Verein im vergangenen Jahr zwei neue Gasherde und eine Küchenzeile mit Granitarbeitsplatte anschaffen sowie verschiedene Instandhaltungsarbeiten am und um das Sportheim finanzieren können, erklärte Wiesnet. „Die meisten davon haben mit Arno Friede zu tun. Er ist jeden Tag auf dem Gelände unterwegs und hält es in Schuss. Material besorgt er meist kostenlos von den Geschäftsleuten und Hilfe aus den Reihen des FC“, lobte der FC-Chef das umtriebige Ehrenmitglied aus Vorbach. Dazu seien knapp 5500 Euro in den Unterhalt des Sportplatzes gesteckt worden. „Dass wir uns Investitionen leisten können, liegt natürlich auch zu einem wesentlichen Teil am Förderkreis, der uns notwendige Kosten für die Nachwuchsarbeit abnimmt und damit Kinder und Jugendliche fördert“, dankte der Vorsitzende dessen Mitgliedern. Im Jahr 2018 habe der FC 3100 Euro für Sportausrüstung, Fahrtkosten oder Platzinstandsetzung bekommen. Auch bei der Gemeinde, die die Jugendarbeit wieder mit einem vierstelligen Betrag unterstützt hat, bedankte sich Wiesnet.

„Besonders erfreulich ist, dass uns die Firma Novem nicht nur einen neuen Schaukasten finanziert hat, sondern künftig auch einen größeren Bereich der Rundumbanden bewirbt“, freute er sich dann. Diese zusätzlichen Einnahmen sollen in den Spielbetrieb fließen und dazu verwendet werden, für die Kicker neue Anreize zu schaffen sowie die Kameradschaft und den Zusammenhalt zu fördern. Dafür werde der Verein die Firma Novem auf den Trikots präsentieren. Die Elektrofirma des ehemaligen Spielers Thomas Koller werde künftig ebenfalls auf den Banden zu finden sein, informierte der FC-Chef.

Seit der Jahreshauptversammlung 2018 gab es 4 Todesfälle und 19 Austritte. Zugleich seien 5 Neumitglieder im Verein begrüßt worden, informierte Hans Wiesnet zum aktuellen Mitgliederstand, den er mit 470 bezifferte.

„Mit diesem Rückgang habe ich eigentlich schon seit Jahren gerechnet. Die Anzahl an Mitgliedern ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen, obwohl die demografische Entwicklung in unserem Einzugsgebiet etwas anderes signalisiert hatte“, zeigte sich der Vorsitzende wenig überrascht.

21 Prozent der Mitglieder sind minderjährig, 108 sind Frauen und Mädchen. 225 kommen aus Vorbach, 156 aus Schlammersdorf und 89 aus anderen Gemeinden.

„Viele, die ihren Sport hier ausüben, wissen gar nicht, was im Hintergrund geleistet wird“, zollte Bürgermeister Werner Roder dem Vereinsausschuss seinen Respekt. Verein und Sportlern wünschte er viel Erfolg und eine verletzungsfreie Zeit. Die Kommune leiste dazu ihren Beitrag und werde dies auch in Zukunft tun, versprach das Gemeindeoberhaupt.

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