Jahreshauptversammlung vom 14.01.2018

Bericht zur Jahreshauptversammlung

Die Finanzen erlauben größere Investitionen, die Mitgliederzahl hat einen erneuten Höchststand erreicht und sportlich ist die „Erste“ an den Aufstiegsplätzen dran. Vorsitzender Hans Wiesnet zog denn auch in der Jahreshauptversammlung im Sportheim ein durchwegs positives Fazit. Die Zahl der Mitglieder bezifferte er auf 488, was einen neuen Rekord in der Vereinsgeschichte bedeutet. Dabei seien 122, also ein Viertel, noch minderjährig, merkte Wiesnet an. Der Anteil der Frauen und Mädchen befindet sich mit 115 ebenfalls auf einem neuen Höchststand.
Der Vorsitzende berichtete von zahlreichen Veranstaltungen des FC in den vergangenen zwölf Monaten. Das Sportheim sei rege für die verschiedensten Anlässe gebucht worden und habe dadurch eine „ganz gute“ Auslastung erzielt. Jagd-, Fisch- und Gansbrustessen seien ebenso hervorragend besucht gewesen wie ein Wein- und Tapasabend. Zudem erinnerte er in seinem Rückblick unter anderem an den Preisschafkopf, die „Summer-Opening-“ und die „Summer-Closing-Party“, die fünftägige Kirchweih, das Sommerfest der Damenriege mit Ehrung langjähriger Mitglieder und ein Gaudifußballturnier.

25 Mitgliedern gratulierte der Vereinsausschuss zu runden Geburtstagen. Darüber hinaus beteiligte sich der FC an der 140-Jahr-Feier der Feuerwehr Oberbibrach, half beim Dorffest mit und nahm an Spielgruppentagungen für Herren- und Nachwuchsmannschaften sowie am BLSV-Kreistag in Weiden teil. An Reparaturen und Anschaffungen zählte Wiesnet eine neue Heizung, eine Spülmaschine und einen Elektroherd, neue Tischdecken und einen Heizpilz auf. Auch wurden das Treppenhaus und die Gänge neu gestrichen.

„Wir haben 2017 für Vertikutieren und Düngen der Spielfelder knapp 2500 Euro ausgegeben. Dass man damit und mit sauberer wöchentlicher Arbeit wunderbare Spielfelder bekommen kann, haben die beiden ‚Mäher‘ Manfred Busch und Robbi Sendlbeck bewiesen“, dankte er den Platzwarten. Ebenfalls galt sein besonderer Dank Arno Friede für seine unermüdliche Arbeit am und um das Sportheim: „Er räumt auf, kehrt zusammen, ersetzt morsche Sitzbänke und Geländer, schneidet Hecken aus, wäscht Bandentafeln, …“, lobte der Vorsitzende.

„Dass wir uns größere Investitionen auch leisten können, liegt natürlich zu einem wesentlichen Teil am Förderkreis, der die Nachwuchsarbeit und damit die betroffenen Kinder und Jugendlichen auch 2017 wieder mit einem schönen vierstelligen Betrag unterstützt hat“, freute sich Hans Wiesnet. Konkret gab es 8040 Euro. Die Kosten für Sportausrüstung wie Bälle und Torwartkleidung, Fahrten sowie die Platzinstandsetzung, Startgelder für Turniere und vieles mehr habe der Förderkreis komplett oder teilweise erstattet, hob der Vorsitzende hervor.

Er bedankte sich auch im Namen der Kinder und Eltern ganz herzlich – ebenso bei den weiteren Förderern des Nachwuchsbereiches. „Dazu zählt auch, dass die Gemeinde Vorbach unsere Jugendarbeit wieder mit einem vierstelligen Betrag unterstützt hat.
In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen: Als Weihnachtsgeschenke haben wir die Mädchenmannschaften sowie bei den Jungen die Altersgruppen A, C-, D und E-Jugend mit Regenjacken, die Jüngsten (F- und G-Jugend) mit Trainingsanzügen ausgestattet. Unterstützt haben uns dabei Jörg Kausler und Sebastian Pittner sowie die Raiffeisenbank Schlammersdorf. Die beiden Erstgenannten haben die Trainingsanzüge, die Bank die Regenjacken zu großen Teilen mitfinanziert.
Dafür sagen wir – auch im Namen der Trainer und der Eltern – ein herzliches Vergelt’s Gott.

Beide Stellvertreter neu
Fünf Posten wurden bei den Wahlen in der Jahreshauptversammlung neu besetzt. Künftig werden Robert Schmid als zweiter (bisher: dritter) und Jonas Regner als dritter Vorsitzender sowie Nico Biersack, Marco Lautner und Benni Retzer (alle Beisitzer) Vorsitzenden Hans Wiesnet im Vorstandsgremium tatkräftig unterstützen. Die Verantwortlichen haben zudem mit Spielertrainer und Torjäger Florian Ruder ein weiteres Jahr verlängert. Annemarie Müller ist bei der Abschlussfeier der Damenriege als Leiterin bestätigt worden und gehört damit weitere zwei Jahre als Beisitzerin dem Vereinsausschuss an.

Bürgermeister Werner Roder bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern für die Bereitschaft, im Verein mitarbeiten zu wollen. Er lobte den besonderen Zusammenhalt im FC sowie die vorbildliche Jugendarbeit und sagte auch weiterhin die Unterstützung der Gemeinde zu. Allen Spielern wünschte er viel Erfolg und eine verletzungsfreie Zeit.

Herrenmannschaften

„Weil wir mit seiner Arbeit zufrieden sind und ein Spielertrainer mit seinen fußballerischen Fähigkeiten im weiteren Umkreis nicht zu finden ist, haben wir uns mit Florian Ruder darauf verständigt, dass er ab Sommer eine weitere – seine fünfte – Saison als Spielertrainer beim FCV arbeiten wird“, verkündete Vorsitzender Hans Wiesnet.

Aber auch die Nachwuchsmannschaften gäben Anlass zu Optimismus, meinte der Vorsitzende weiter. So haben sich im vergangenen Jahr wieder zehn Kinder im Alter von bis zu neun Jahren dem Verein angeschlossen. Der Sportverein kann aktuell acht Nachwuchsmannschaften stellen, und zwar bei den Jungen eine A-, C-, D1- und D2-, E-, F-, G- sowie bei den Mädchen eine B- und C-Mannschaft. „Solange es uns möglich ist, das heißt, solange wir ausreichend Spieler haben und sich auch genug Trainer finden, werden wir weiterhin daran festhalten, dass beim FC Vorbach jeder mitspielen kann“, versicherte Wiesnet.

Spartenleiter Gerhard Wilterius hielt einen kurzen Rückblick auf die Saison 2016/2017 und auf die laufende Punkterunde. So erlebte die erste Mannschaft in der Saison 16/17 Höhen und Tiefen. Einer ordentlichen Vorbereitung folgte ein geglückter Saisonstart, der bis zur Kirchweih die Tabellenspitze zur Folge hatte. Die ersten acht Saisonspiele blieb man ohne Niederlage. Aber dann setzte eine unglaubliche Verletzungsmisere ein. Sie gipfelte darin, dass immer mindestens 6, in einzelnen Spielen bis zu 13 Spieler, ausfielen. Am Ende der Saison fand sich die „Erste“ als Achter von 15 Mannschaften exakt in der Mitte der Tabelle wieder.

37 Mal in 38 Spielen stand Florian Ruder auf dem Platz, gefolgt von Nico Lautner (35), Patrick Künneth und Benjamin Retzer (je 33) sowie Haroun Kahouli (32). Die meisten Tore erzielten Florian Ruder (33), Haroun Kahouli (19), Patrick Künneth (8) und Lukas Groher (7).

Vor der laufenden Saison 2017/2018 verkündete Philipp Pleschke seinen Wechsel nach Arzberg und Johannes Rumsauer sein Karriereende. Darüber hinaus zeichnete sich ab, dass Kapitän Benny Retzer aufgrund anhaltender Knieprobleme eine Pause einlegen musste. Den Kader verstärkten die A-Jugendlichen des Jahrgangs 1998: Nicolai Mosch, Nick Hermann, David Busch, Lukas Groher, Christoph Fischer, Eric Fastenmeier und Stefan Lautner. Hinzu kamen die Jugendspieler des Jahrganges 1999, Nikolas Wiesnet als weiterer Torwart und Jonas Heindl.

Die weiter verjüngte Mannschaft startete verheißungsvoll in die Saison: Vier Siege, danach ein Unentschieden und zur Kirwa eine 1:3-Niederlage gegen Kohlberg. Danach setzte das Auf und Ab im Herbst ein. Der aktuell dritte Platz mit nur drei beziehungsweise fünf Punkten Rückstand auf die Führenden, aber einem Spiel mehr nach der Winterpause, lässt im Gegensatz zum Vorjahr noch hoffen, am Ende auf einem der beiden ersten Plätze zu landen. Laut Spielplan sollen ab 18. März innerhalb von neun Wochen noch die ausstehenden zwölf Spiele stattfinden.

Alle 19 Spiele bestritten Patrick Künneth und Marius Meier. Auf 18 Einsätze kamen Eric Fastenmeier und Jonas Heindl. 17 Mal lief Nico Biersack auf. Die meisten Tore erzielten Florian Ruder (20), Patrick Künneth (15) und Nico Biersack (8).

Nachwuchsmannschaften

Mit Neuigkeiten aus den einzelnen Mannschaften wartete der FC in seiner Jahreshauptversammlung auf. Die von Jonas Regner betreute Reserve hat in der laufenden Saison unter anderem wegen spürbaren Personalmangels aufgrund langwieriger Verletzungen nur 11 Punkte in 13 Spielen erreicht. Dabei gewann sie nur drei Mal. Alle 13 Spiele hat Jonas Regner bestritten, je 10 Mal liefen Hannes Schmid und Stefan Lautner auf. Die meisten Treffer erzielten Haroun Kahouli (5), alle in seinem einzigen Spiel gegen den TSV Kastl und Korbinian Meier (3).

Mit den Abgängen des Jahrgangs 98 in den Herrenbereich und den Zugängen aus der C-Jugend startete die A-Jugend unter Trainer Tobias Henfling mit einem Kader von 20 Spielern in die als Einfachrunde ausgetragene Herbstrunde 2017. Durch die Zusammenlegung des gesamten Kreises Amberg/Weiden kam eine Gruppe mit elf Teams zustande. Mit insgesamt sechs Siegen und drei Niederlagen belegte die Mannschaft einen guten vierten Tabellenplatz. Die drei Top-Torschützen waren Manuel Groher (14 Treffer), Lukas Barthelmann (12) und Torwart Nikolas Wiesnet (6).

Die C-Jugend (Trainer Marius Meier) steht am Ende der Hinrunde 2017/2018 bei acht Mannschaften auf Rang sechs. In der Winterpause bestritt sie drei Hallenturniere. Mit 20 Buben und einem Mädchen konnte der FC erstmals eine Klein- und eine Großfeldgruppe in der D-Jugend Gruppe Kreis Amberg/Weiden melden. Ihre Trainer sind Richard Hofmann, Hubert Lohner, Johannes Häfner und Jonas Regner. Die Großfeldgruppe erreichte in sieben Spielen neun Punkte und somit einen guten vierten von acht Plätzen. Torschützenkönig wurde Fabian Biersack.

Die Kleinfeldgruppe belegte nach sechs Spielen Rang drei. Die Torschützen waren Julian Kubon, Fabian Häfner, Jakob Holland, Max Wisgickl und Finn-Luca Ruder. Im Training zeigten die Spieler ein sehr sportliches und kameradschaftliches Miteinander. Auch war es sehr erfreulich, wie schnell sich die „Engelmannsreuther Gruppe“ integrierte.

Die E-Junioren starteten nach vielen Abgängen in die D-Jugend mit einem sehr jungen Team aus den Jahrgängen 2007/2008 in die Herbstrunde. Nach drei sehr schwierigen Spielen gegen die Favoriten aus Pressath, Auerbach und Grafenwöhr ging auch das vierte Spiel beim SC Eschenbach unglücklich verloren. Beim Derby gegen die SG Tremmersdorf wurde mit 5:1 der erste Sieg eingefahren und der sechste Platz gesichert. Als Trainer fungieren Nils Schramm, Fabian Wiesnet und Andreas Wiesnet.

Die G-Junioren werden von Sebastian Pittner und Christian Friedrich betreut. Der Trainingsbesuch der 14 Kicker kann als sehr gut bezeichnet werden. Der überwiegende Teil der Übungen orientiert sich an den auf der DFB-Homepage veröffentlichten Übungen für den Bambini-Bereich.

Bei den C-Juniorinnen – Trainer ist Stephan Meier – mussten in der Hinrunde 2017/2018 mehrere Begegnungen wegen Spielermangels verlegt werden. Als der erste Gegner damit nicht einverstanden war, wurde die Mannschaft schweren Herzens vom Punktspielbetrieb zurückgezogen. Das Team trainierte normal weiter und trug zwei Freundschaftsspiele gegen die neue Mädchenmannschaft des SC Eschenbach aus, die beide gewonnen wurden. Ende November nahmen die Mädchen sehr erfolgreich in Eschenbach am Vierstädtedreieck-Jugendhallenfußballcup teil.

Mitgliederehrungen/Verabschiedungen

„Auch in diesem Jahr sind wieder nur Männer auf der Liste der zu Ehrenden, weil die Frauen bei passender Gelegenheit – in diesem Jahr wohl im Zuge des 40-jährigen Bestehens der Damenriege – geehrt werden.“ FC-Vorsitzender Hans Wiesnet nahm die Jahreshauptversammlung (wir berichteten) zum Anlass, um langjährigen Mitgliedern für ihre Treue zu danken, aber auch um drei verdiente Mitglieder des Vereinsausschusses zu verabschieden.

„25, 30, 40 und erst recht 50 Jahre Treue zu einem Verein sind es wert, dass die betreffenden Mitglieder vor entsprechender Öffentlichkeit einmal herausgehoben werden und ihnen gedankt wird“, erklärte Wiesnet. Für 25 Jahre Zugehörigkeit zeichnete er Werner Biersack, Christian Hey, Sebastian Krisch, Werner Roder, Matthias Schmid, Vinzenz Henfling und Martin Reiß mit der silbernen Vereinsnadel, der Vereinstasse und einer Urkunde aus. Die Vereinsuhr sowie eine Urkunde bekamen für 30-jährige Treue Andreas Schmid, Berthold Schmid, Maurice Ryback, Ludwig Hofmann, Konrad Scherm und Daniel Sendlbeck.

Vor vier Jahrzehnten traten der langjährige stellvertretende Vorsitzende Richard König und Konrad Pößl dem FC bei. Sie erhielten den Vereinsschal und eine Urkunde. Und bereits stolze 50 Jahre gehört Konrad Schmid dem Sportverein an. Dafür erhält der langjährige Vorsitzende des Schlammersdorfer St.-Michael-Vereins den FC-Regenschirm und ebenfalls eine Urkunde.

„Manfred Regner hat darum gebeten, dass die Versammlung einen anderen stellvertretenden Vorsitzenden wählen soll“, bedauerte Wiesnet. Regner war von 1995 an neun Jahre lang Nachwuchstrainer, dazu von 2002 an sechs Jahre dritter Vorsitzender und seit 2008 zweiter Vorsitzender. Insgesamt engagierte er sich also 16 Jahre als stellvertretender Vorsitzender im Vorstand. „Ich bedauere seinen Entschluss sehr, respektiere ihn aber ebenso, zumal ich weiß, dass er den FC auch in Zukunft unterstützen wird“, freute sich der Vorsitzende, seine „rechte Hand“ bei Hausmeistertätigkeiten und Frühschoppen weiterhin im Verein zu wissen.

Nicht mehr kandidiert hatten auch Sebastian Krisch nach vier und Julia Müller nach acht Jahren engagierter Arbeit im Vorstand. Wiesnet sprach ihnen ebenfalls Dank aus. „Gerade der Julia gilt mein besonderer Dank, war sie doch bei fast allen Veranstaltungen eine große Stütze. Ich hoffe, dass wir bei Bedarf und, wenn es ihre Zeit erlaubt, auch künftig auf sie zählen können“, wünschte er sich.

 

 

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